Zubereitung
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine 26 cm Springform gründlich ein und lege den Boden nach Wunsch mit Backpapier aus. So lässt sich der Kuchen später leichter aus der Form lösen und bleibt schön in Form.
Hacke die Zartbitterschokolade grob und schmelze sie vorsichtig über dem Wasserbad oder bei niedriger Hitze. Lass sie danach kurz abkühlen, damit sie später nicht zu heiß in den Teig kommt.
Wichtig ist, dass die Schokolade nur sanft schmilzt. Wird sie zu stark erhitzt, kann sie klumpig werden oder ihren schönen Glanz verlieren.
Gib die weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel und schlage alles mehrere Minuten lang hell und cremig auf. Dieser Schritt ist besonders wichtig, denn dadurch kommt Luft in den Teig und der Kuchen wird später schön locker.
Rühre jetzt die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Masse. Gib immer nur ein Ei dazu und verrühre es vollständig, bevor das nächste hineinkommt. So verbindet sich alles gleichmäßig und die Masse bleibt schön cremig.
Gib nun die geschmolzene, leicht abgekühlte Schokolade dazu und verrühre sie gründlich mit der Masse. Jetzt bekommt der Teig schon seine intensive Schokoladennote und eine schöne dunkle Farbe.
Mische Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel sorgfältig miteinander. Dadurch verteilen sich Kakao und Backpulver später besser im Teig und der Kuchen geht gleichmäßig auf.
Gib die trockenen Zutaten nun abwechselnd mit der Milch zur Butter-Schoko-Masse. Rühre dabei nur so lange, bis sich alles gerade eben verbunden hat. Der Teig sollte am Ende schön cremig und glatt sein.
Wichtig: Nicht zu lange rühren, sonst kann der Kuchen später fester statt locker werden.
Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. So backt der Kuchen gleichmäßig und bekommt eine schöne Form.
Backe den Schokoladenkuchen im vorgeheizten Ofen etwa 50 bis 55 Minuten. Gegen Ende der Backzeit solltest du mit der Stäbchenprobe prüfen, ob er fertig ist. Bleibt kein flüssiger Teig mehr am Holzstäbchen hängen, kann der Kuchen aus dem Ofen.
Wird die Oberfläche während des Backens zu dunkel, kannst du den Kuchen locker mit etwas Alufolie abdecken. So bleibt er innen saftig und wird oben nicht zu dunkel.
Lasse den Kuchen nach dem Backen zuerst etwa 10 bis 15 Minuten in der Form abkühlen. Danach löst du vorsichtig den Rand und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. So bleibt er stabil und lässt sich später sauber schneiden.
Wenn du möchtest, kannst du den ausgekühlten Schokoladenkuchen noch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Schokoglasur überziehen. Auch Schokoraspeln passen sehr gut dazu und machen den Kuchen noch hübscher.
Tipps zum Rezept
Für besonders intensiven Geschmack: Verwende guten Backkakao und eine kräftige Zartbitterschokolade.
Für extra Saftigkeit: Alle Zutaten sollten möglichst Zimmertemperatur haben, damit sich der Teig besser verbindet.
Für den schönsten Look: Mit Glasur oder Puderzucker dekoriert wirkt der Kuchen noch hochwertiger und rezeptseiten-tauglich.
Variationen
Mit Schokostückchen: Eine Handvoll gehackte Schokolade im Teig sorgt für kleine weiche Schoko-Inseln.
Mit Nüssen: Gehackte Haselnüsse oder Walnüsse passen sehr gut zu Schokolade und geben etwas Biss.
Mit Kirschen: Auch gut abgetropfte Sauerkirschen können in den Teig gegeben werden, wenn du es fruchtiger magst.
Aufbewahrung
Luftdicht verpackt bleibt der Schokoladenkuchen etwa 2 bis 3 Tage wunderbar saftig. Er kann gut bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Am nächsten Tag schmeckt er oft sogar noch aromatischer, weil er dann schön durchgezogen ist.